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Wie kann Coaching gelingen oder: was wird dafür benötigt?

Es gibt zahlreiche Coaching-Methoden. Dabei werden unterschiedliche Griffe und Kniffe, Fragetechniken, Interventionen, Modelle etc. eingesetzt. Das alles gehört zum Handwerk und trägt selbstverständlich zum Gelingen eines Coachings bei.

Aber: ist das alles? Nein. Das kann nicht alles sein, auch wenn es schon sehr viel ist.

Denn: damit Coaching gelingen kann, kommt es vor allen Dingen auf die Haltung der Coachin oder des Coaches gegenüber dem Coachee (die gecoachte Person) an. Hier können drei Grundprinzipien der Haltung definiert werden: Wertschätzung. Achtsamkeit. Authentizität.

Doch was bedeuten diese drei Begriffe genau und im Einzelnen? Die meisten haben diese schon einmal gehört, aber welche Bedeutung kommt ihnen zu – gerade im Hinblick auf eine entsprechende Haltung der Coachin oder des Coaches?

Eine wertschätzende Haltung meint zunächst eine positive Grundhaltung gegenüber anderen Menschen. Eine wertschätzende Person akzeptiert die Person, die ihr gegenübersteht sowie ihre Würde, vorbehaltlos. Auch dann, wenn das Verhalten dieser Person Anlass zur Kritik gibt. Wertschätzung beinhaltet auch die Akzeptanz der Fehler, die andere Personen machen und baut darauf auf, dass die einen Fehler begehende Person daraus lernt und entsprechende Schlüsse für ihr zukünftiges Handeln daraus zieht. Wertschätzung und Wohlwollen kann sich sowohl im gesprochenen Wort als auch in Mimik und Gestik offenbaren, also in der gesamten Kommunikation.

Dabei ist Achtsamkeit der Schlüssel zum Erfolg.

Gefühle, Gedanken und Empfindungen einer anvertrauten Person werden dabei ohne jegliche persönliche Wertung wahrgenommen und zugelassen. Die Coachin oder der Coach befindet sich vollkommen im Hier und Jetzt. Der Fokus ist zu 100% auf diesen Moment ausgerichtet. Damit Wertschätzung und Achtsamkeit nicht bloß aufgesetzt und gekünstelt wirken, kommt es für Coachinnen und Coaches aber vor allen Dingen darauf an, authentisch zu sein.

Authentizität rundet ein Coaching ab und macht es glaubwürdig.

So lässt sich Authentizität auch mit Glaubwürdigkeit gleichsetzten. Authentisch sind Menschen, deren gesprochenes Wort und Handlungen im Einklang miteinander stehen – genau wie ihre Gedanken mit ihrem Verhalten. Glaubwürdige Menschen sind im Einklang mit sich selbst, kennen ihre Schwächen und stehen dazu. Diese Wahrhaftigkeit ist spürbar für andere.

Jetzt, da alle drei Begriffe, die zu den Grundtugenden einer guten Coachin und eines guten Coaches gehören, geklärt sind, lässt sich vielleicht besser nachvollziehen, warum gerade diese drei für ein gutes Coaching unerlässlich sind.

Ein/e jede/r von uns würde sich wahrscheinlich nicht freiwillig in die Obhut eines Menschen begeben, der all das nicht verkörpert. Zumal Coachees in der Regel ein Anliegen, eine Herausforderung oder Problemstellung zu einer Coachingsitzung mitbringen. Da ist Vertrauen in die Person, der man sich öffnet, zwingend notwendig. Allein damit alles Wichtige zur Sprache kommt, der Coachee sich öffnen und offenbaren kann. Um ein Gelingen des Coachings überhaupt zu ermöglichen. Das bedeutet nicht, dass das Coaching dann automatisch von Erfolg gekrönt sein muss, wenn diese Grundvoraussetzungen erfüllt sind. Jedoch bilden sie überhaupt die Basis, die zum Gelingen des Coachings führen kann.

von Michael Zolna

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