Weiterbildung zum/zur Systemischen BeraterIn

Die berufliche Qualifizierung zum systemischen Berater vermittelt den Teilnehmerinnen alle notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Bewältigung der berufsüblichen Aufgabenstellungen.

Zu den Aufgaben eines systemische Berater gehören unter anderem die Analyse der rationalen und besonders der emotionalen Austauschprozesse mit dem Ziel, sie zu verbessern und zu inten-sivieren. Weiterhin arbeiten sie Charakteristika von Persönlichkeitsstrukturen, Persönlichkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen und Behinderungen heraus, auf deren Basis eine Förderstrategie für den einzelnen entwickelt wird. Dabei müssen sie sich über ihre eigenen Persönlichkeitsstrukturen bewusst sein, um die Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse in der Inter-aktion mit den Klienten zu erkennen und zu steuern.

Neben der Kenntnis kommunikativer Abläufe im Einzelgespräch mit den Klienten müssen die systemischen Berater Gruppenstrukturen erkennen und die Gesetzmäßigkeiten von Gruppenprozessen aufdecken können, um die Austauschprozesse in der Gruppe und die dafür notwendige positive Atmosphäre beeinflussen zu können. In diesem Zusammenhang ist eine Reflexion des eigenen Führungsverhaltens zwingend erforderlich. Nur so können die systemischen Berater einen der Gruppe und den Zielen der Soziotherapie angemessenen Führungsstil entwickeln.

Systemische Berater können in einem breiten Spektrum eingesetzt werden. Sie können in Familien, Erwachsenenbildungseinrichtungen, Einrichtungen der Jugendarbeit, Übungswerkstätten, Jugendwerkstätten, Einrichtungen der Suchttherapie, Kliniken, Behinderteneinrichtungen, Einrichtungen der Altenhilfe, Förderschulen, Kinder- und Jugendberatungsstellen, Strafvollzug, Sozialämter sowie in Reha-Einrichtungen arbeiten.

Die Integrationsquote der Maßnahme wird bei mehr als 60 % liegen.

Um die Nachhaltigkeit zu sichern, sind wir allen Teilnehmerinnen auch nach der Maßnahme noch mindestens 3 – 6 Monate bei der Suche nach Arbeit oder bei der Hilfe in die Selbstständigkeit (Unternehmensberatung) behilflich. Diese Hilfe ist während der Maßnahme bei uns obligatorisch. Außerdem sind wir durch die DEKRA Certification GmbH nach DIN EN ISO 9001 : 2000 sowie nach AZAV als Träger und unsere Maßnahmen, auch diese Maßnahme, zertifiziert, um ein Höchstmaß an Verbindlichkeit und Prozessgenauigkeit sowie Nachhaltigkeit garantieren und umsetzen zu können.

Aufgrund der hohen Anforderungen an die persönliche und soziale Kompetenz richtet sich die berufliche Qualifizierung eines systemischen Beraters an Teilnehmerinnen mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Sozialarbeiterin, Sozialpädagogin, Pädagogin, Psychologin, Soziologin, Sozialwissenschaftlerin, Erzieherin, Krankenpflegerin mit Berufserfahrung in der Betreuung von Klienten.

 

Zeitlicher Ablauf

Die Maßnahme dauert insgesamt 6 Monate plus einem optionalen 6 wöchigen Praktikum.

Insgesamt werden 992 Unterrichtsstunden erteilt. Der Unterricht findet von montags bis freitags jeweils von 8:00 bis 15:00 Uhr statt, jedoch maximal 40 Unterrichtsstunden pro Woche.

Im Verlauf der Maßnahme werden zur Leistungsüberprüfung Klausuren, Tests und/oder Präsentationen eingesetzt. Am Ende findet eine Abschlussprüfung statt.

  • Psychologie 
  • Gesprächsführung, NLP 
  • systemische Familien- Beratung 
  • Psychodiagnostik 
  • Psychopathologie 
  • Kommunikation, Rhetorik 
  • Gesprächsführung 
  • systemische Familienberatung 
  • Selbsterfahrung in der systemischen Familienberatung 

Theorie gesamt 992 Unterrichtsstunden

Betreutes Praktikum 240 Unterrichtsstunden

Den Kurs können Sie Hier als Flyer herunterladen